Hexen, Banditen und magische Kreaturen


Die Bezirke Barcelonas sind voller Orte, in denen die Zeit scheinbar stehen geblieben ist und hinter jeder Wegbiegung ein Geheimnis lauert. Lassen Sie sich in dieser anregenden Atmosphäre vom Charme und der Schönheit einiger dieser Landschaften betören und erinnern Sie sich an die Legendengestalten, die sie berühmt gemacht haben. 

Sant Llorenç del Munt ist ein Bergmassiv voller Felsen und Höhlen mit seltsamen Formen, die an Dämonen, fantastische Wesen und seltsame Geschichten denken lassen. So heißt es beispielsweise, im Innern der Höhle von Simanya gab es eine verzauberte Stadt, der Wohnort von Magiern, Zauberinnen, Monstern und Geistern. Auch El  Morral del Drac wird genannt, als Versteck eines grausamen und blutrünstigen Drachens. Der Volksmund erzählt auch von Figuren wie Capablanca, einem Wegelagerer, der sich in der Cova del Lladre, der Räuberhöhle, in der Nähe von Rellinars verbarg.

Das Gebiet um Les Guilleries und den Lluçanès ist die Wiege faszinierender Legenden, wie die Legende der Hexe Guilleuma und die des Räubers und Ritters Rocaguinarda, des Hauptdarstellers in zahlreichen Schauspielen und Umzügen. Wenn Sie mehr über diese spannende Figur erfahren möchten, sollten Sie sich den Besuch im Zentrum Perot Rocaguinarda in Olost nicht entgehen lassen. Und nicht weit davon entfernt, in Sant Feliu Sasserra, dem Hexenland, finden Sie das Interpretationszentrum der Hexerei.

Auch Verdaguer erzählt davon, dass am Grund der natürlichen Wasserbecken wie dem von Llitons in Folgueroles die Nitons lebten, geheimnisvolle Kobolde, die den Menschen die Erinnerung wegfressen.  Und ganz in der Nähe von Santa Fe del Montseny finden wir Geschichten, die von den Wasserfrauen erzählen, gutherzigen Wesen voller Freundlichkeit, mit blauen oder smaragdgrünen Augen, die in den Quellen und Wasserfällen leben...

Um bei den Legenden zu bleiben: In den Wäldern des Montseny  lebte einst der berühmteste Bandit Kataloniens, Joan Sala i Ferrer (1594), der unter dem Namen Serrallonga bekannt war. Um die Atmosphäre jener Zeit wieder heraufzubeschwören organisiert Viladrau den Banditensommer und lädt Sie zu einem Besuch im Zentrum Montseny ein. Das interessante Zentrum gibt Ihnen einen Einblick in diese Atmosphäre, mit magischen Figuren und bewegenden und inspirierenden Tönen und Bildern. Und zu Allerheiligen dürfen Sie den bekannten Hexentanz nicht verpassen, ein schauspielerisches Theater mit Musik, Licht und Feuer. Es erinnert an die tragischen Geschehnisse, bei dem im 17. Jahrhundert 14 Frauen der Hexerei angeklagt und zum Tod am Galgen verurteilt wurden.

Und zum Schluss kommt der Dolmen Pedra Gentil in Vallgorguina, der Treffpunkt der Hexen, die auf ihre Flugbesen stiegen und Stürme herbeiriefen. Die Burg von Burriac in Cabrera de Mar wird im selben Atemzug genannt wie die Piratengeschichten, die Geschichten von goldenen Sesseln… und natürlich, wie es gar nicht anders sein kann, die Geschichten der berühmten Hexen von Burriac, welche die Bevölkerung mit ihren Missetaten in Angst versetzten.

·        Der Ort Centelles nutzt als Ausgangspunkt die humoristischen Verse aus dem Volksmund wie „De Centelles bruixes totes" (aus Centelles, alles Hexen) oder "Centelles terra de bruixes" (Centelles, Hexenland) und organisiert das Hexennest mit Straßenschauspielen, esoterischem Markt, Märchen...


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