Die zwölf Prachtvollen


Sie lieben die reine Luft, erhaltene Naturlandschaften und das Wandern durch Berge und Täler auf stillen Wegen? Dann werden die Naturparks der Bezirke Barcelonas Sie begeistern! Mehr als einhunderttausend Hektar geschützte Naturräume geben so einiges her... Suchen Sie sich also Ihr Reiseziel aus und packen Sie die Reisetasche. Ein ruhiger Tourismus auf dem Land, im Kontakt mit der Natur, erwartet Sie ganz in der Nähe.

Das Netz der Naturparks rund um die katalanische Hauptstadt birgt besonders schöne Ecken und Winkel. Der Naturpark Montseny beispielsweise ist ein so ungewöhnliches Mosaik aus mediterranen und mitteleuropäischen Landschaften, dass er von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt wurde. Aber die außergewöhnliche biologische Vielfalt, die Sie in den Bezirken Barcelonas in Reichweite haben, ist damit nicht erschöpft: Insgesamt zwölf Naturparks wurden aufgrund ihrer großen landschaftlichen, ökologischen und kulturellen Bedeutung unter Schutz gestellt.

An der Küste Barcelonas finden Sie so faszinierende Naturräume wie den Park Serralada Litoral, eine Bergkette mit wunderbarem Blick aufs Meer. Von hier stammt übrigens ein Großteil des Sandes, der die Strände an der Küste bildet, denken Sie also mit Dankbarkeit daran, wenn Sie durch diesen Park oder die benachbarten Parks Serralada de Marina, den Park des Gebirgszugs von Collserola oder den Park Montnegre i el Corredor spazieren.

Weiter im Süden überrascht der Park des Garraf mit einem ganz anderen Anblick im Vergleich zu den anderen Naturräumen. Die Zwergpalme ist hier die emblematische Pflanzenart, dazu Kalkgestein, zahlreiche Karstformationen und ein tibetanisches Kloster, das jeden aufnimmt, der an buddhistischer Meditation Interesse hat. Ganz in der Nähe des Garraf, im Park von Olèrdola, finden Sie iberische, römische und mittelalterliche Spuren, darunter insbesondere die romanische Kapelle von Sant Miquel. Im Park von Foix locken hingegen mehr die Burgen von Penyafort und Castellet und die große Vielfalt an ökologischen Lebensräumen, die rund um den Stausee von Foix entstanden sind. Es ist eines der wenigen Feuchtgebiete, die im Bezirk Penedès unter Schutz gestellt wurden, dadurch bietet der Stausee vielen Tieren, insbesondere Vögeln, eine Zuflucht. Wenn Sie das Gebiet mit einem guten Fernglas besuchen, können Sie richtig viel sehen!

Die ausgeschilderten Routen im Park der Burg von Montesquieu führen Sie durch Gärten und Wälder, im Agrarpark des Baix Llobregat führt der Weg durch eines der ältesten und fruchtbarsten landwirtschaftlichen Nutzgebiete Kataloniens und im Naturraum Guilleries-Savassona erwartet Sie das Wasser in Form von Wassersport. Und auch wenn Sie mehr fürs Flachland übrig haben, sollten Sie doch dem Bergmassiv von Sant Llorenç del Munt und der Bergkette von Obac, direkt neben Terrassa, einen Besuch abstatten. Im Tal von Flequer finden Sie eine Monumentalanlage aus Weinbottichen im Trockensteinbau, die im 18. und 19. Jahrhundert in den Weingärten, die weit von den Dörfern entfernt waren, zur Weinherstellung genutzt wurden. Das sollten Sie sich unbedingt anschauen, Sie werden staunen!

 


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