Optionen für den Naturgenuss in der Nähe Barcelonas


Für alle, die Kulturbesuche in der Stadt gerne mit einem Ausflug in die Natur verbinden, haben wir die vier beliebtesten Routen der Einwohner Barcelonas zusammengestellt. Denn auch die Städter schätzen die Natur und brauchen gelegentlich eine Auszeit. Vor allem, wenn die Routen so nahe liegen. Es gibt sie für jedes Niveau und wie fast überall im Land sind sie zu jeder Jahreszeit begehbar.

Die Naturräume im Mündungsgebiet des Llobregat, der beste Panoramablick auf Barcelona

Direkt neben den Flughafen, an der Südeinfahrt zur Stadt, finden Sie die Naturräume im Mündungsgebiet des Llobregat, das ist einer der beiden Flüsse, die die Stadt mit Wasser versorgen. Diese ausgedehnte Ebene bildet das zweitfeuchteste Gebiet Barcelonas. Dort gibt es Aussichtspunkte zum Beobachten aller Arten von Vögeln und Enten, lange Wege für Ausflüge mit dem Fahrrad ohne zu sehr zu ermüden, frei grasende Pferde, langgezogene und wenig besuchte Strände, die typische Vegetation der Flussmündungen … Eine der besten Optionen, wenn Sie sich nicht weit von Barcelona entfernen möchten. Vom Stadtzentrum aus dauert die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln etwa eine Stunde.

Der Naturpark Sant Llorenç del Munt, die rötlichen Berge

Wenn Sie die Stadt in Richtung Norden verlassen, treffen Sie auf die einzigartige Landschaft dieses Parks mit seinen rötlichen Felskämmen und Monolithen, die einen schönen Kontrast zum Grün der Pinien- und Steineichenwälder an den tiefergelegenen Hängen der Berge bilden. In den Tälern verstreut gibt es tausendjährige archäologische Funde, beispielsweise in der Grotte Simanya, und die typischen Landhäuser. Wenn Sie in der Gegend sind können Sie das Kloster von Sant Llorenç del Munt auf dem Gipfel des Berges Mola besuchen, das symbolträchtigste Bauwerk des Bergmassivs und auch das beliebteste Ausflugsziel der einheimischen Bevölkerung.

Das Biosphärenreservat Montseny

In Richtung Girona lockt eines der grünen Kronjuwelen Barcelonas. Der Montseny bildet ein Mosaik aus mediterranen und mitteleuropäischen Landschaften und liegt in unmittelbarer Nähe der Metropole. Das Gebirgsmassiv zwischen den Ebenen der Bezirke Vallès, Osona und La Selva besitzt eine außerordentliche biologische Vielfalt, die mit ihrem universellem Wert Künstler, Intellektuelle und Wissenschaftler inspiriert hat. Tatsächlich wurde es bereits vor vierzig Jahren zum Biosphärenreservat erklärt. Hier wachsen Eichen- und Korkeichenwälder und in tieferen Lagen Pinienwälder, ab 1.000 Metern Höhe eine mehr für die mitteleuropäischen Länder Europas typische Vegetation und sogar Bäume aus subalpinen Vegetationszonen.

Der Naturpark Cadí-Moixeró, einer der größten des Landes

Noch weiter im Norden liegt der Bezirk Berguedà, eines der beliebtesten Ausflugsziele für die Wanderer aus Barcelona. Einer der Gründe dafür ist der Naturpark Cadí-Moixeró, der zu den größten Parks des Landes gehört.  Naturliebhaber schätzen die große Vielfalt an Pflanzen- und Tierarten, die in dieser besonderen Umgebung beheimatet sind, und auch die Schönheit der Berge. Hier liegt nämlich einer der höchsten Gipfel Kataloniens, der Vulturó, und ganz in der Nähe befindet sich auch der symbolträchtigste Gipfel der Region, der Pedraforca. Der Cadí-Moixeró lädt zum Wandern, Mountainbike fahren, Klettern, Schwimmen in den offenen Gewässern des Stausees von La Baells und anderen Aktivitäten ein.


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